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Erdbeben in Indonesien
Blindenschule der HBM in Medan unbeschädigt
Am 30. September 2009 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,6 die indonesische Insel Sumatra. Bei diesem Beben wurden viele Menschen verletzt oder getötet, unzählige Häuser stürzten ein.
Die Schule der HBM für blinde Kinder und Jugendliche ist etwa 750 km von der Großstadt Padang entfernt, in deren Nähe das Epizentrum des Erdbebens lag.
„Wir haben vom Erdbeben nichts gespürt.“ berichtet Pastor Abdul Hutauruk, der Leiter der Blindenschule. „Alle unsere Schüler sind unverletzt und die Schule ist nicht beschädigt. Auch die Familien der Kinder, die über ganz Sumatra vertreut wohnen, sind nach unseren Informationen wohlauf.“ Am Telefon erzählte er, dass die ehemalige Schülerin Riana Simbolon, die derzeit erfolgreich in Padang studiert, unverletzt ist. „Riana hat großes Glück gehabt und ist auf dem Weg zu uns nach Medan.“
Sumatra ist die sechstgrößte Insel der Welt, auf der über 45 Millionen Menschen leben. Die Stadt Padang ist die Partnerstadt von Hildesheim. In ihr leben etwa 900.000 Menschen. Padang wurde bei diesem Erdbeben zu großen Teilen zerstört. Auch viele umliegende Dörfer sind weitgehend zerstört und von der Außenwelt abgeschnitten, die Bewohner sind vollkommen auf sich allein gestellt.
Die HBM unterstützt auf Sumatra 85 blinde Kinder und Jugendliche und vergibt Stipendien für Universitätsstudenten. Weitere Informationen zur Schule in Medan finden Sie hier.



